Trauer / Schwierige Lebenssituationen / Einschneidende Ereignisse

Plötzliche negative, v.a. unvorhergesehene Ereignisse wie der Tod eines geliebten Menschen oder die Nachricht einer schweren Erkrankung können zu Schockzuständen führen, die eine längere Phase der Erholung und Stabilisierung nach sich ziehen. Gerade die Bewältigung von Trauer durchläuft verschiedene Phasen, die aber notwendig sind, um die Gefühle zu verarbeiten und das Leben neu auszurichten. Diese Anpassungsleistung ist nicht mit einer Depression gleichzusetzen, sondern eine normale und notwendige Trauerarbeit!

Ähnliche Bewältigungsstrategien sind auch bei einer Trennung von einem Partner/einer Partnerin, bei Unfällen mit schweren Folgen, einem plötzlichen Arbeitsplatzverlust mit entsprechenden Zukunftsängsten oder ähnlichen einschneidenden Lebensereignissen zu erlernen. Gerade in den ersten Tagen und Wochen meint man oft, dass es keinen Ausweg gibt, aber mit der Zeit kann mithilfe des Therapeuten eine neue Sicht auf die Dinge und unter Einbindung der Ressourcen und Fähigkeiten des Klienten eine Umorientierung stattfinden.